Was gehört auf eine Unternehmenswebsite, damit Kunden länger bleiben möchten?

Kunden kommen nicht nur, um Ihre Website zu bewundern. Sie möchten wissen, ob Sie ihre Situation verstehen, helfen können und wie eine Zusammenarbeit beginnt. Ein guter Auftritt beantwortet diese Fragen in sinnvoller Reihenfolge, mit dem Charakter Ihrer Marke und Freude am Entdecken.

Aufbau einer Unternehmenswebsite mit Angebot, Anwendungsbeispiel und deutlich erkennbarem Kontaktweg
Mit KI generiertes Konzeptbild

Redaktion: Stravendis ·

Der erste Bildschirm soll zeigen, dass man richtig ist.

Stellen Sie sich jemanden vor, der die Website erstmals öffnet und nur den Firmennamen kennt. Kann er erkennen, was Sie tun und für wen? Findet er den Weg zum Angebot? Ein eindrucksvolles Bild oder eine Animation kann Charakter vermitteln, braucht daneben aber Informationen für den nächsten Schritt.

Versuchen Sie nicht, das gesamte Angebot im ersten Bildschirm unterzubringen. Wählen Sie, was Orientierung gibt, und ordnen Sie Details weiter unten. Ist das große Markenlogo das zentrale Eröffnungselement, können eine kurze Beschreibung und verständliche Navigation den Umfang erklären, ohne konkurrierende Aussagen hinzuzufügen.

Beschreiben Sie Leistungen anhand der Kundenentscheidung, nicht anhand von Abteilungen.

Die interne Unternehmensstruktur eignet sich selten als beste Navigation. Kunden denken in Problemen: Aufträge ordnen, eine Website erneuern oder einen Bericht automatisieren. Helfen Sie bei der Auswahl mit Begriffen, die auch ohne Kenntnis Ihres Teams verständlich sind.

Jede wichtige Leistung sollte erklären, für wen sie gedacht ist, was sie umfasst und wie die Zusammenarbeit läuft. Zeigen Sie auch Grenzen. Die Information, wann eine Leistung nicht die beste Wahl ist, hilft bei der Einordnung von Anfragen. Ersetzen Sie allgemeine Aussagen über individuelle Betreuung durch eine konkrete Projektentscheidung.

  • Mit welcher Situation kommt der Kunde?
  • Was entsteht im Rahmen der Zusammenarbeit?
  • Welche Angaben werden zur Festlegung des Umfangs benötigt?

Das Wichtigste zum Einstieg

Mit KI generiertes Konzeptbild
  1. Der erste Bildschirm soll Orientierung und einen einfachen Weg zum Angebot bieten.

  2. Jede Leistung braucht einen konkreten Umfang, Ablauf und Antworten auf Kundenfragen.

  3. Echte Projekte und beispielhafte Szenarien müssen klar unterschieden werden.

Zeigen Sie einen Nachweis oder kennzeichnen Sie ein Beispiel klar.

Eine Projektdarstellung ist wertvoll, wenn sie Problem, Entscheidungen und Leistungsumfang verständlich macht. Eine Sammlung schöner Bildschirme vermittelt weniger. Können Sie Ergebnisse veröffentlichen, achten Sie auf Quelle und Zusammenhang. Schreiben Sie eine gesamte geschäftliche Veränderung nicht unbegründet einem einzelnen Projektbestandteil zu.

Auch eine neue Marke kann interessant erzählen. Ein Anwendungsbeispiel zeigt Denkweise und vorgeschlagenen Lösungsablauf. Es muss lediglich als Szenario benannt werden, statt einen bestehenden Kunden anzudeuten. Ebenso darf eine generierte Grafik eine Idee erklären, aber nicht als Aufnahme eines Teams, Betriebs oder abgeschlossenen Projekts auftreten.

Entscheiden Sie, welche Themen eigene Adressen verdienen.

Eine Unterseite ist sinnvoll, wenn sie eine eigenständige Frage mit eigenem Inhalt beantwortet. Wer eine Mitarbeiteranwendung sucht, braucht andere Erklärungen als jemand, der eine Dienstleistungswebsite beauftragen möchte. Beide Themen können auf der Startseite zusammenkommen; ihre Details sollten getrennt geordnet werden.

Verbinden Sie Inhalte: von einer Leistung zum Anwendungsbeispiel und vom Ratgeber zur passenden Unterstützung. Linktexte sollen erklären, was nach dem Klick folgt. Das erleichtert Nutzern die Orientierung und Suchmaschinen die Erfassung. Vermeiden Sie nahezu identische Seiten, die lediglich ein anderes Schlüsselwort wiederholen.

  • Startseite: Orientierung und Auswahl einer Richtung.
  • Leistung: Umfang, Ablauf und Antworten auf Bedenken.
  • Beispiel: Problem und Logik des vorgeschlagenen Lösungswegs.
  • Ratgeber: Hilfe bei einer konkreten Entscheidung vor dem Kontakt.

Planen Sie Bilder als Teil der Erzählung.

Ein Foto kann Produktgröße, Verarbeitungsdetail oder Nutzungskontext zeigen. Eine Illustration vereinfacht komplexe Prozesse, ein Diagramm erklärt Zusammenhänge. Schreiben Sie vor der Materialbestellung auf, was Kunden daraus lernen sollen. Zusätzliche Dekoration ohne Aufgabe konkurriert schnell mit dem Angebot.

Passen Sie Bildausschnitte an Smartphone und Computer an. Die Dateigröße sollte zum vorgesehenen Anzeigeplatz passen. Wichtige Informationen dürfen nicht ausschließlich innerhalb einer Grafik stehen. Ein Alternativtext erklärt die Bedeutung eines informativen Bildes; dekorative Elemente brauchen keine künstliche, mit Suchbegriffen gefüllte Beschreibung.

Die Kontaktaufnahme sollte schon vor dem Klick verständlich sein.

Nutzer sollten wissen, ob ein Button ein Formular öffnet, ein Gespräch beginnt oder Material herunterlädt. Fragen Sie nur nach Angaben, die der nächste Schritt braucht. Ein umfangreiches Briefing kann später nützlich sein, aber nicht jeder Kunde kennt beim ersten Besuch Budget, Umfang und alle Anforderungen.

Prüfen Sie den Weg vom Klick bis zum tatsächlichen Nachrichteneingang. Eine Erfolgsmeldung auf dem Bildschirm genügt nicht. Das Formular sollte Fehler am betreffenden Feld zeigen, eingegebenen Text nach einem misslungenen Versuch bewahren und das Ergebnis verständlich bestätigen. Telefonnummer und E-Mail-Adresse müssen aktuell sein und zur richtigen Marke gehören.

Beurteilen Sie die fertige Website anhand echter Aufgaben.

Bitten Sie eine unbeteiligte Person, die passende Leistung zu finden, den Ablauf der Zusammenarbeit zu prüfen und Kontakt aufzunehmen. Beobachten Sie, wo sie zögert, statt nur nach dem Gefallen am Design zu fragen. Wiederholen Sie den Versuch am Smartphone und mit langsamerer Verbindung. Die wichtigsten Inhalte müssen erscheinen, ohne auf sämtliche Effekte warten zu müssen.

Prüfen Sie vor der Veröffentlichung Titel, Überschriften, Links, Adressen und Indexierungsregeln. Beim Umbau brauchen alte Adressen einen Weiterleitungsplan. Legen Sie nach dem Start fest, wer Angebot und Materialien aktualisiert. SEO bedeutet Arbeit an Nutzwert, Struktur und Weiterentwicklung, keine Positionszusage aufgrund einer einzelnen technischen Änderung.

  • Erkennt der Kunde die Leistung ohne zusätzliche Erklärung?
  • Unterstützen die Materialien den Inhalt und entsprechen sie der Wirklichkeit?
  • Funktioniert der Kontakt auch am Smartphone?
  • Ist jemand nach dem Start für die Aktualität des Angebots verantwortlich?

Impulse für Ihr Unternehmen

  • Grafiken sollen erklären und Charakter vermitteln, nicht lesbaren Inhalt ersetzen.
  • Prüfen Sie den vollständigen Kontaktweg, Geschwindigkeit und Aktualität der Materialien.

So könnte Ihr Arbeitsalltag aussehen.

Beispielszenarien. Konkrete Abläufe, Entscheidungen und mögliche Lösungen.

Beginnen wir bei dem, was Sie verbessern möchten.

Beschreiben Sie eine Situation aus dem Arbeitsalltag. Eine fertige Spezifikation oder Technologieliste benötigen Sie nicht.

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